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Die Generation 50+ fühlt sich falsch angesprochen. Von wegen gebrechlich und senil.
(07.03.2008): procontra: Helene Henkel sitzt an ihrem Kachelofen. "Je älter man wird, desto kälter ist einem", denkt die 58-Jährige, als sie ihren Laptop anmacht und im Internet nach einer Senioren-Unfallversicherung sucht. "Und die Treppen werden immer steiler", beendet sie den Gedanken. Unlängst stürzte ihre Freundin Grete Gräfe eine Rolletreppe herunter. Oberschenkelhalsbruch. Ein langes, teures Vergnügen. Helene Henkel fühlt sich nicht alt, aber vorsichtig ist sie dennoch - zumal sie regelmäßig auf dem Wannsee segelt. Sie gibt bei Google "Versicherung Senioren" ein. Das tut sie mit einer leichten Verärgerung - als Seniorin fühlt sie sich nicht. "Entscheidend ist es, die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie steht. Inhaltlich, sprachlich und visuell", sagt Michael Bürker, Geschäftsführender Gesellschafter der ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation GmbH.
![]() Versicherer haben Über-50-Jährige im Visier. Kommunikation steckt aber noch in den Kinderschuhen.
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